Ruta X723/ Lago Central, 9.3.2026
Natürlich ist heute das Wetter an Cerro Castillo deutlich besser, das Massiv ist immerhin zu zwei Dritteln zu sehen. Wenn wir das gewusst hätten. Wir lernen daraus, niemals unnötig früh einen Trail zu buchen.
Zum Trost nutzen wir noch mal die herrlichen heißen Duschen auf dem Campingplatz und starten dann eine Rundtour über Puerto Ingeniero Ibanez. Auf der geteerten Ruta X65, die östlich von Villa Cerro Castillo von der Ruta 7 abzweigt, geht es nach Süden durch das Tal des breiten Rio Ibanez. Die Landschaft ist hier viel trockener, die Berge sind unbewaldet, die Weiden gelb. Der Einfluss der argentinischen Steppenebene macht sich bemerkbar. Die Region um Puerto Ingeniero Ibanez hat ein sehr mildes Mikroklima, was den Anbau von Obst- und Gemüsesorten möglich macht, die sonst nur in Zentralchile wachsen, aber auch künstliche Bewässerung erfordert. Der nur 1000 Einwohner zählende nette Ort hat Bedeutung als Hafen der Fähre über den Lago General Carrera. Das ist der zweitgrößte See Lateinamerikas. Über 180 km ist er lang, mittendurch verläuft die Grenze nach Argentinien. Nun führt unsere Rundfahrt wieder nach Norden.


Die Schotterstraße R723 bringt uns zunächst nach wenigen Kilometern zum Wasserfall des Rio Ibanez, der hier sehr spektakulär in einem engen Felskessel stürzt. Die aufsteigende Gischt ist weit zu sehen. Dann zieht sich die schmale Straße durch das sehr enge, felsige Tal des Rio Claro und hinauf in bergiges Farmland. Eine sehr schöne, einsame Strecke. Von den Höhen oberhalb des Lago Central haben wir einen phantastischen Blick auf die vergletscherten Bergmassive des Nationalparks Cerro Castillo. Es gefällt uns so gut hier, dass wir unsere Fahrt ungeplant bereits am frühen Nachmittag beenden. Wir hoffen, morgen früh einen guten Blick auf die Berge zu haben. Und schon am Abend reißt der stürmische Wind die Wolken auf. Wie ein Scheinwerfer leuchtet die tief stehende Sonne einzelne Felstürme aus, Wolkenfetzen umhüllen die Bergspitzen. Eine wirklich dramatische Kulisse.
Ruta 7/Rio Delta o Leon, 10.3.2026
Die Nacht war sehr stürmisch, ich wurde ordentlich im Klappdach durchgerüttelt und habe daher wenig geschlafen. Trotzdem war es eine goldrichtige Entscheidung hier zu übernachten. Die Morgensonne strahlt auf das Cerro Castillo Massiv und die Wolken um die Felstürme werden immer weniger. Pünktlich zum Frühstücken können wir die Berge in ihrer ganzen Schönheit bewundern. Was für ein Geschenk! In solchen Momenten wird einem bewusst, wie wertvoll die Freiheit unserer Reise ist.


Auch die weitere Fahrt auf der teilweise sehr steilen X723 ist traumhaft schön, mit immer neuen Ausblicken auf die Felstürme, Gletscher, blaue Seen, Almwiesen und urige Holzhäuser der Schafsfarmen.
Viel zu schnell ist die Carretera Austral/Ruta 7 wieder erreicht. Nach nur wenigen Kilometern ist dann erstmal Schluss mit dem Asphalt. Aber auch nun ist die Schotterstraße breit ausgebaut. Es scheint , als ob hier die Vorbereitung für die Befestigung laufen.
Es geht entlang des breiten, türkisblauen Rio Ibanéz, der sich in mehreren Armen durch das breite Flussbett windet. Manche Seitenarme sind verlandet. Man kann die einzelnen Zonen der Landwerdung vom Tümpel zu sumpfigen Wiesen und erstem Baumbewuchs beobachten. Das Tal wird begrenzt von vergletscherten Bergen. Uns erinnert die Landschaft sehr an die Weiten im Yukon oder Alaska.


Über einen Höhenzug wechselt die Straße in das Tal des Rio Murta. Nun endet auch die Ausbaustrecke, die Piste hat nun nur noch eineinhalb Spuren. Rund Zweidrittel des Verkehrs sind Touristenfahrzeuge, auch sehr viele Motorradfahrer und Tourenradler. Schließlich erreichen wir einen Seitenarm des riesigen Lago General Carrera. Der im Sonnenlicht intensiv türkisblaue See vor dem Hintergrund der Berge und Eisfelder ist einfach unwirklich schön. Der Touristenort Puerto Tranquillo ist Ausgangspunkt für die Bootstouren zu den berühmten Marmorhöhlen. Der Ausflug steht auch auf unserer Todo-Liste, aber erst auf der Rückreise von Villa O’Higgins. Heute zapfen wir hier nachmittags lediglich am Hafen neues Wasser und lernen dabei Jessika und Marcel aus Essen kennen, die mit ihrem alten knallroten Mercedesbus in Richtung Norden unterwegs sind. Wie das so ist, wir kommen ins Quatschen über die Routen und den Sinn des Reisens, verstehen uns gut und schon ist es Abend. Es wird allerhöchste Zeit einen Stellplatz zu suchen. Da die Straße im weiteren Verlauf sehr spektakulär am Steilufer des Sees entlang führt, ist das aussichtslos. Nach rund 25 Kilometern aber kommen wir wieder runter auf Seehöhe und finden gegen 20 Uhr zufällig auf einer Schotterfläche abseits der Straße eine geeignete Stelle. Etwas weiter oberhalb scheint eine Kiesgrube zu sein. Kein idealer Platz, aber für eine späte Übernachtung okay.
Reserva Nacional Lago Jeinemeni, 11.3.2026.
Nach nächtlichem Regen wird es ein sonniger, stürmischer Tag. Wir setzen die Fahrt entlang des Lago General Carrera fort. Nach kurzer Zeit verlässt die Ruta 7 das Seeufer, wir biegen hier ab auf die Ruta 265. Die Schotterstraße ist überwiegend übelstes Wellblechgerüttel und es geht oft sehr steil rauf und runter, aber eine phantastische Strecke. Wir fahren das gesamte Steilufer auf der Südseite des Sees entlang. Unter uns leuchtet das Wasser in knalligem Türkis. Dahinter erheben sich die Berge mit Gletschern, die nur ein winziger Teil des Inlandeises Patagoniens sind. Besonders dramatisch ist der Westarm des Sees. Hier liegen einige kleine Weiler am nördlichen Ufer, die nur über das Wasser zu erreichen sind. Hinter ihnen ragen die dunkle Felswänden auf, Wolkenfetzen wirbeln um die Gipfel. Eine der schönsten Strecken, die wir in Patagonien gefahren sind. Zum Abschluss passieren wir die Gold-und Silbermine Cerro Bayo, die an der Laguna Verde liegt.


Am Nachmittag sind wir nach 140 Kilometern im freundlichen Chile Chico. Das Dorf liegt unmittelbar an der argentinischen Grenze, die durch den Rio Jeinemeni gebildet wird. Wir folgen der Ruta X753, die parallel zum Fluss auf der chilenischen Seite 50 km zum Nationalpark Patagonia/Sector Lago Jeinemeni führt. Auch der Nationalpark Patagonia ist letztlich durch die private Initiative der Witwe von Douglas Thompkins entstanden, die Farmland großflächig aufkaufte und renaturierte.
Das Landschaftsbild hat sich nun komplett verändert. Gelbe Steppe, weite Täler und kahle Berge mit bizarren Felsnadeln. Darüber peitscht ein stürmischer Wind. Der Fluss hat sich tief in eine Schotterebene gegraben. Hier gibt es endlich keine Zäune mehr. Schafe und Pferde grasen frei auf der weiten Ebene. Wir sehen auch einen Gaucho, der mit unnachahmlicher Lässigkeit, ähnlich wie die nordamerikanischen Cowboys, auf seinem Pferd sitzt.

Wir lieben solche weiten, einsamen Landschaften. Vielleicht sollten wir doch Schafzüchter in Patagonien werden. Vielleicht eine gute Idee, Wenn man die ganzen Katastrophenmeldungen in den Nachrichten hört, wie die Welt durch einige größenwahnsinnige alte Männer ins Chaos geführt wird. Einige Kilometer vor der Rangerstation des Nationalparks finden wir abends einen windgeschützten Stellplatz an einer Brücke.
Wanderung am Lago Jeinemeni, 12.3.2026
Heute ist Wandertag. Das Wetter ist recht gut, ein Mix aus Sonne und Wolken bei rund 8-10 Grad und fast ohne Wind. Wir haben bereits gestern online unsere Tickets für den Nationalpark Pategonia/Sector Lago Jeinemeni gekauft. Rund 11 € kostet hier der Eintritt pro Tag und Person. In Chile ist der Besuch der Nationalparks ein teures Vergnügen. Als Ausländer zahlen wir immer ungefähr das doppelte wie die Chilenen.

Am Eingang des Parks gibt es einen Campingplatz, wo ein Schild vor Pumas warnt. Der immerhin bis zur Schwanzspitze 2,40 m lange „Anden-Löwe“ ist in Nationalparks geschützt und normalerweise sehr scheu. Vielleicht locken ihn hier die Essensreste der Camper. Auf unserer 16 km lange Tour sehen wir im Matsch die Tatzen und den Kot von Pumas. Der Wanderweg führt sehr schön und bequem ohne wirkliche Steigungen am türkisblauen Lago Jeinemeni entlang, mal direkt am Kiesstrand und dann wieder durch lichten Laubwald. Anschließend geht es noch zur Laguna Esmeralda und auf gleichem Weg wieder zurück zum Parkplatz an der Rangerstation. Zwischendurch machen wir noch einen Abstecher von rund 100 Höhenmeter hinauf zu einem Aussichtspunkt über den See. Der Blick bis hin zum grün schimmernden Lago Verde und einigen vergletscherten Bergen ist herrlich. Und vor allem gefällt uns hier die absolute Ruhe. Endlich mal eine Gegend, die nicht durch Instagram beworben wird und trotzdem einfach wunderschön ist. Nur eine Handvoll anderer Wanderer mit großem Gepäck begegnet uns. In 3-4 Tagen kann der Nationalpark zu Fuß gequert werden. Eine Herausforderung sind dabei bestimmt die vielen winzigen Mücken, die bei Windstille auch jetzt noch in Massen ausschwärmen. Die Route ist Teil des 3000 km langen Fernwanderwegs „Greater Patagonia Trail“, ein nicht-markiertes Netzwerk aus Wanderwegen, Pfaden und Pisten durch die einsamsten Ecken Patagoniens.
Unser heutiger Übernachtungsplatz liegt sehr schön abseits der Straße oberhalb des Rio Jeinemeni, in Nähe des Valle Lunar, unserem morgigen Ziel.
Valle Lunar, 13.3.2026
Das Wetter ist sehr gut, Sonne mit Wolken. Heute erkunden wir im Nationalpark das Valle Lunar. Und da die Saison vorbei ist, darf dieser Teil des Nationalparks sogar kostenlos besucht werden. Eine teilweise sehr steile, steinige Piste führt vom Flusstal hinauf zum Wanderparkplatz. Es geht zu Fuß dann zunächst mäßig bergauf durch Steppenlandschaft. Irgendwie fühle ich mich zwischen den niedrigen, kugelförmigen Buschwerk und den ebenmäßigen gelben Grasstauden immer wie in einem Botanischen Garten.


Der Pfad steigt malerisch zwischen bizarren Felsformationen in ein Tal hinauf. In einer Höhle können wir 5000 Jahre alte Petroglyphen bewundern. Überwiegend handelt es sich um Zeichnungen von Händen, daher die Ortsbezeichnung „Cueva de los Manos“. Unterwegs sehen wir ein Guanako sowie einige Kondore. Ungefähr einen Kilometer weiter sind wir am Pietra Clavada. Dieser rund 40 Meter hohe, schlanke Monolith aus vulkanischem Tuffstein wurde durch Erosion geformt und ragt sehr fotogen aus dem gelben Grasland in den blauen Himmel. Der Pfad führt nun steiler hinauf auf einen windigen Pass und von dort hinunter zu den roten und weißen Felsen des Valle del Lunar. Die phantastischen Erosionsformen sind ähnlich spektakulär wie der Bryce Canyon in den USA. Wir genießen die kleine Rundwanderung von 7 km und rund 485 Höhenmetern durch diese unwirkliche Landschaft sehr.


Am Nachmittag fahren wir zurück nach Chile Chico und weiter auf der Ruta 265 am Lago General Carrera in Richtung Westen, wo wir abseits der Straße einen windgeschützten Stellplatz finden, sogar mit Seeblick.
Urlaubstag am Lago General Carrera, 14.3.2026
Tief hängen morgens die Wolken über dem Lago General Carrera, es nieselt. So fahren wir nur 24 km bis zur Playa Fachinal, weit abseits der Straße. Auf der von einem Fluss aufgeschwemmten Schotterfläche, die wie eine Halbinsel in den See ragt, gibt es einige Häuser, Felder und ein Flugfeld. Vor allem aber gibt es einen steinigen Strand mit herrlichem Blick über den See.
Eigentlich wollten wir hier nur unsere übliche Kaffeepause machen. Dann entschließen wir zu bleiben. Am Nachmittag wird dann das Wetter unverhofft noch ganz schön. Die Wolken heben sich, wir können beim Strandspaziergang den Neuschnee auf den Bergen bewundern. Mit den von der durchbrechenden Sonne beleuchteten Wolken sehen die schwarzen Felswände besonders dramatisch aus. Dauernd ändert sich mit dem wechselnden Licht ihr Anblick.
Ganz untypisch ist es heute windstill, so dass der exponierte Platz kein Problem darstellt. Das ändert sich aber in der Nacht. Ein richtiger Sturm zieht über den See auf. Das Auto wird kräftig geschüttelt. Es steht natürlich quer zu den kräftigen Böen, denn wir wollten ja tagsüber eine schöne Aussicht haben. Gegen halb drei streichen wir die Segel, klappen das Dach ein und fahren zu einem nahegelegenen Wäldchen. Den Platz hatten wir am Nachmittag auf der vorsorglichen Suche nach einem geschützten Stellplatz erkundet. Hier ist es absolut windstill, nur die Bäume rauschen kräftig. So können wir gut schlafen.
Cochrane, 15./16.3.2026
Der Himmel ist uns wohlgesonnen. Über Nacht ist die Neuschnee-Grenze nochmals gesunken, die Berge liegen im ersten Morgenlicht in all ihrer Schönheit fast wolkenfrei vor uns. Auch die Rückfahrt entlang der Laguna General Carerra ist alles andere als langweilig, obwohl wir ja die Strecke bereits kennen. In Gegenrichtung und bei guter Sicht sind die Eindrücke völlig anders.


Unser heutiges Ziel ist die 140 km entfernte „Stadt“ Cochrane. Bei Puerto El Miten trifft die Ruta 265 wieder auf die Carretera Austral/Ruta 7. Die geschotterte Straße ist streckenweise in grauenhaftem Zustand, das Wellblech rüttelt uns umbarmherzig durch. In Puerto Bertrand kommen wir an den Rio Baker, dem Abfluss von Lago Bertand und Lago General Carrera. Der breite, schnell fließende Fluss hat ebenso wie die beiden großen Seen eine fast unnatürlich türkisblaue Farbe, da in seinem Wasser ungewöhnlich feines Gletschersediment gelöst ist. Es gab sogar einmal Pläne der Stromindustrie diesen schönsten und wasserreichsten Fluss Chiles zu einem Stausee zu machen. Nach Protesten von Umweltschützern wurden dies Gott sei Dank verworfen. Leider kommt man nirgendwo an das Ufer, alles Privatgrundstücke. Erst am Zusammenfluss mit dem kleineren schlammig-grauen Rio Neff gibt es einen Mirador. Ein kurzer Fußweg bringt uns zu dem Aussichtspunkt mit spektakulären Stromschnellen.

Im weiteren Verlauf der Straße haben wir wenigstens ab und zu einen Blick auf den Fluss tief unter uns. Momentan werden hier 17 km der Carretera ausgebaut und asphaltiert. An Wochentagen wird die Straße daher stundenweise gesperrt. Heute am Sonntag können wir ungehindert durchfahren. Hinter der Baustelle sind noch 10 km Schotter, dann nochmals 10 km Teer bis Cochrane. Der Ort ist mit seinen nur 3000 Einwohnern eine wichtige Zwischenstation an der Carretera Austral und Versorgungszentrum für den Süden. Außerdem gibt es einen kleinen Flughafen. Man lebt hauptsächlich von Schafen, Fischfang und Tourismus, denn die berühmten Eisfelder Patagoniens sind von hier gut zu erreichen.
Heute gönnen wir uns eine Übernachtung auf einem Campingplatz. Mal wieder ist Wäsche waschen und Duschen angesagt. Mir gelingt es im Gegensatz zu Olaf nicht, der Dusche warmes Wasser zu entlocken, aber kalt geht auch. Schließlich sind wir hier auf einem Platz mit typischen südamerikanischen Flair. Im Prinzip parken wir mal wieder auf der ehemaligen Obstwiese eines sehr urigen Wohnhauses, das im Laufe der Jahre durch viele Anbauten mit den Bedürfnisse der Bewohner gewachsen ist. Am Ende einer Sackgasse am Ortsrand, mit sehr schönem Blick auf die schneebedeckten Berge herrscht absolute Ruhe, wenn auf unserer Wiese nicht auch eine Hühnerschar wohnen würde, deren wichtigtuerischer Gockel seine Bedeutung durch ausdauerndes Krähen dokumentieren muss. Der Inhaber ist eigentlich Automechaniker und hat natürlich alles mit viel Kreativität und Improvisieren selbst gebaut. Daher funktioniert das warme Wasser nur, wenn man spirituelle Kräfte hat. In Toilette und Dusche gibt es kein Licht und kein Fenster, so dass die Tür offenbleiben muss. Auf der Schafwiese träumt die Ruine eines Geländewagens von besseren Zeiten. Ringsherum sind, wie üblich, ausrangierte Geräte gelagert, ein gemütliches Durcheinander. Wer Sven Nordquists wunderbare Kinderbücher von Findus und Petersson kennt, kann sich gut vorstellen, wie es aussieht. Und natürlich gibt es hier auch eine getigerte kleine Katze. Uns gefällt es jedenfalls.


Wir bleiben noch einen weiteren Tag, den wir im Ort verbummeln. Der gemütliche Ort Cochrane ist so ganz nach unserem Geschmack. Die Atmosphäre erinnert uns sehr an die entlegenen Orte in Alaska oder im Norden Kanadas. Die Herausforderungen, denen sich die Pioniere dort wie hier stellen mussten, scheinen einen pragmatischen und kreativen Menschenschlag zu formen. Cochrane entstand in den 1920er-Jahren als Ort „Río Baker“ bzw. später „Pueblo Nuevo“ mit sehr individuellen kleinen Häuschen, nur die Schule und das Rathaus haben mehrere Etagen. Um die Plaza gibt es ein paar Tante-Emma Läden und ein sehr gemütliches Café mit bullerndem Holzofen, gutem Cappuccino und phantastischem Kuchen.