Cathedral Cove bei Heiha, Neuseeland Nordinsel

Herrliche Strände auf der Coromandel-Halbinsel

Nach einer Nacht auf dem Campingplatz in Auckland haben wir einen Tag „Großstadtflair“ genossen und sind abends mit einer Personenfähre zur Coromandel-Halbinsel übergesetzt. Das hat uns 170 km stärker befahrene Straßen erspart. Drei Tage haben wir uns im Norden der Halbinsel aufgehalten. Es war sehr windig, Böen bis über 60 km/h machten das Radeln zum Balanceakt. Einsame Strände im hohen Norden von Coromandel und eine halbtägige Wanderung auf dem Coromandel Walkway entlang der Steilküste haben uns begeistert. Entlang der Westküste der Halbinsel kurbelten wir unter riesigen, uralten Pohutukawabäumen. Mit ihren gewundenen-knorrigen dicken Stämmen und ausladenden Ästen, die sich – vermutlich unter ihrem Eigengewicht – auf dem Boden abstützen, um dann auf Basis der Stütze wie ein weiterer Baum wieder nach oben zu wachsen, wirken sie wie urzeitliche Pflanzen. Jetzt Mitte November beginnen die Bäume purpurrot zu blühen – ein wunderbarer Anblick zusammen mit dem glasklaren türkisblauen Meer, den leuchtend grünen Weiden und den schwarzen Felsen der Steilküste.

Sind heute in Heiha an der Ostüste der Coromandel-Halbinsel. Auf dem Weg hierher lernten wir den Highway 25 mit einer sagenhaften Steigung von 15% kennen. Wir hatten dort sogar erhebliche Schwierigkeiten, unsere bepackten Räder hochzuschieben. Entlohnt wurden wir mit dem sagenhaft schönem New Chums Beach, einem Südseetraum von Sandstrand, der nur zu Fuß erreichbar ist und mit der tollen Cathedral Cove bei Heiha, wo ein hausgroßes begehbares Loch im Sandstein zwei herrliche Buchten miteinander verbindet und uns zu einem Badetag im ca. 17 Grad warmen Südpazifik einlud.

Pohutukavabäume auf der Coromandel-Halbinsel, Nordinsel Neuseeland
Pohutukavabäume auf der Coromandel-Halbinsel
Store in Colville auf der Coromandel-Halbinsel, Nordinsel Neuseeland
Store in Colville auf der Coromandel-Halbinsel

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